Wolfgang Amadé

Wolfgang AmadeDichtung und Wahrheit
Was Sie schon immer über Mozart wissen wollten
Mit Mozarts Hund Gaukerl vom ersten bis zum letzten Auftritt in Wien

von Elisabeth-Joe Harriet

erschienen 2006

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ISBN 978-3-9502031-4-1

Preis € 12,10

Warum denn noch ein Mozart-Buch, bitte?

Eine sehr berechtigte Frage in diesem strapazierten Mozart-Jahr, die ich mir auch gestellt habe. Das heißt, zuerst einmal stellte ich mir die Frage, ob ich denn überhaupt einen eigenen Literarischen Pfad zum Thema Mozart anbieten sollte. Also besuchte ich einige der angebotenen Informationsveranstaltungen bzw. Spaziergängen und musste feststellen, dass diese fast durchgehend nur recht selektive Ausschnitte aus dem Leben brachten und vor allem meist sehr lieblos und oberflächlich durchgeführt wurden.

So wagte ich mich denn an die letzten zehn Jahre des Wolfgang Amadé in der Wienerstadt heran und fand im Zuge meines Quellenstudiums hervorragende und spannende Texte als auch Einsichten. Und das Erstaunen, die Begeisterung und die Nachfrage der Besucher des Literarischen Pfades “Wolfgang Amadé” veranlassten mich nun eben auch parallel dazu ein Buch heraus zu geben.

Mozart und sein Vater Leopold haben so viele Briefe und persönliche Anmerkungen hinterlassen, dass wir ihm auf diesem Pfad von seinem ersten bis zu seinem letzten Auftritt in Wien sehr authentisch folgen können und so mancher Irrtum über diesen großen Musiker und Komponisten ausgeräumt werden kann. Des weiteren stütze ich mich auf die 1798 erschienene einzige Biographie eines Augenzeugen, nämlich Franz Xaver Niemetschek aus Prag, Friedrich von Schlichtegroll, den Autor des Mozart Nekrologes 1791, dem ein biographischer Aufsatz Nannerls zugrunde liegt, die Tagebücher von Maria Anna Mozart selbst und auf Aussagen diverser Zeitgenossen Mozarts.

Sie werden auf dieser Route auch Orte kennen lernen, die, wie mir von den bisherigen Besuchern versichert wurde, selbst den meisten Wienern unbekannt sind. Vor allem aber bewegen Sie sich fast ausschließlich durch Gassen und Straßen, Durchhäuser, Hinterhöfe und über Plätze, die heute noch ganz oder fast so aussehen wie zu Mozarts Zeiten.

Wir beginnen den literarischen Pfad zwar beim ersten Auftritt, aber dann ist die Chronologie im Sinne Ihrer Gehwerkzeuge nicht mehr aufrecht zu erhalten. Hinsichtlich dessen bitte ich Sie daher um geistige Flexibilität.

Genießen Sie Mozart wie er leibte und lebte!