{"id":679,"date":"2012-02-19T15:52:26","date_gmt":"2012-02-19T14:52:26","guid":{"rendered":"http:\/\/ejh.wolzt.at\/?p=679"},"modified":"2024-05-11T21:04:52","modified_gmt":"2024-05-11T20:04:52","slug":"wolfgang-amade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.v-a-n.at\/?p=679","title":{"rendered":"Wolfgang Amad\u00e9"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"212\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.v-a-n.at\/wp-content\/uploads\/Buch-Mozart-Cover-e1615890426244-212x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1680\" title=\"wolfgang_amade\" srcset=\"https:\/\/www.v-a-n.at\/wp-content\/uploads\/Buch-Mozart-Cover-e1615890426244-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.v-a-n.at\/wp-content\/uploads\/Buch-Mozart-Cover-e1615890426244-71x100.jpg 71w, https:\/\/www.v-a-n.at\/wp-content\/uploads\/Buch-Mozart-Cover-e1615890426244.jpg 421w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Dichtung und Wahrheit<br>Was Sie schon immer \u00fcber Mozart wissen wollten<br>Mit Mozarts Hund Gaukerl vom ersten bis zum letzten Auftritt in Wien <\/strong><br><strong>von Elisabeth-Joe Harriet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>erschienen 2006 \/ 3. Auflage 2021 | Hardcover, 140 Seiten<br>\u20ac 16,50 | ISBN 978-3-9502031-4-1<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button has-custom-font-size has-small-font-size\"><a class=\"wp-block-button__link has-background wp-element-button\" href=\"mailto:bestellung@v-a-n.at?subject=Bestellung&amp;body=Ich%20bestelle%20...%20St\u00fcck%20'Wolfgang%20Amad\u00e9'%0A%0ARechnungsadresse: %0A%0ALieferadresse:\" style=\"border-radius:5px;background-color:#990000\">Bestellen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum denn noch ein Mozart-Buch, bitte?<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine sehr berechtigte Frage in diesem strapazierten Mozart-Jahr, die ich mir auch gestellt habe. Das hei\u00dft, zuerst einmal stellte ich mir die Frage, ob ich denn \u00fcberhaupt einen eigenen Literarischen Pfad zum Thema Mozart anbieten sollte. Also besuchte ich einige der angebotenen Informationsveranstaltungen bzw. Spazierg\u00e4ngen und musste feststellen, dass diese fast durchgehend nur recht selektive Ausschnitte aus dem Leben brachten und vor allem meist sehr lieblos und oberfl\u00e4chlich durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>So wagte ich mich denn an die letzten zehn Jahre des Wolfgang Amad\u00e9 in der Wienerstadt heran und fand im Zuge meines Quellenstudiums hervorragende und spannende Texte als auch Einsichten. Und das Erstaunen, die Begeisterung und die Nachfrage der Besucher des Literarischen Pfades &#8222;Wolfgang Amad\u00e9&#8220; veranlassten mich nun eben auch parallel dazu ein Buch heraus zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mozart und sein Vater Leopold haben so viele Briefe und pers\u00f6nliche Anmerkungen hinterlassen, dass wir ihm auf diesem Pfad von seinem ersten bis zu seinem letzten Auftritt in Wien sehr authentisch folgen k\u00f6nnen und so mancher Irrtum \u00fcber diesen gro\u00dfen Musiker und Komponisten ausger\u00e4umt werden kann. Des weiteren st\u00fctze ich mich auf die 1798 erschienene einzige Biographie eines Augenzeugen, n\u00e4mlich Franz Xaver Niemetschek aus Prag, Friedrich von Schlichtegroll, den Autor des Mozart Nekrologes 1791, dem ein biographischer Aufsatz Nannerls zugrunde liegt, die Tageb\u00fccher von Maria Anna Mozart selbst und auf Aussagen diverser Zeitgenossen Mozarts.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie werden auf dieser Route auch Orte kennen lernen, die, wie mir von den bisherigen Besuchern versichert wurde, selbst den meisten Wienern unbekannt sind. Vor allem aber bewegen Sie sich fast ausschlie\u00dflich durch Gassen und Stra\u00dfen, Durchh\u00e4user, Hinterh\u00f6fe und \u00fcber Pl\u00e4tze, die heute noch ganz oder fast so aussehen wie zu Mozarts Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beginnen den literarischen Pfad zwar beim ersten Auftritt, aber dann ist die Chronologie im Sinne Ihrer Gehwerkzeuge nicht mehr aufrecht zu erhalten. Hinsichtlich dessen bitte ich Sie daher um geistige Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Genie\u00dfen Sie Mozart wie er leibte und lebte!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rezension<\/h3>\n\n\n\n<p><em>Immer durch dieselben Stra\u00dfen, immer durch dieselben Parkanlagen und G\u00e4rten zu spazieren verliert langsam seinen Reiz. Gegen die coronabedingte Spazierm\u00fcdigkeit hilft dieses B\u00fcchlein, das zu Mozarts Wirkungsst\u00e4tten f\u00fchrt. In die Tasche stecken und los geht`s in schmale Gassen in der Innenstadt, in Hinterh\u00f6fe, auch zu wenig bekannten Pl\u00e4tzen in der Vorstadt.<\/em><br><em>Die Autorin kennt \u201eihren Mozart\u201c! Sie f\u00fchrt die Leser zu den <strong>Orten, die Mozart in den letzten zehn Jahren in Wien frequentierte<\/strong>. Als Mozartguide fungiert der Hund \u201eGaukerl\u201c. Humorvoll kommentiert er aus Hundesicht das Geschehen. Diese gelungene <strong>Mischung aus Information und Humor ist ja Harriets St\u00e4rke<\/strong>. Wer sie zum Beispiel von ihren Auftritten als Arthur Schnitzlers Witwe kennt, wei\u00df das zu sch\u00e4tzen. In diesem Buch erf\u00e4hrt man nicht nur viel \u00fcber Mozart, sondern auch so <strong>manches Wissenswertes aus der Wiener Gesellschaft.<\/strong> Etwa wie Johann Edler<strong> von Trattner<\/strong> zu seinem immensen Reichtum kam: Er hatte das Privileg, Schulb\u00fccher f\u00fcr alle Schulen in der Monarchie zu verlegen. Au\u00dferdem verdiente er sich mit Raubkopien eine goldene Nase. Und er legte das gewonnene Geld klug in Grundst\u00fccke und Immobilien an. Bedenkenlos lie\u00df er alte H\u00e4user abrei\u00dfen und baute den heutigen Trattnerhof , wo er unter anderem ein florierendes Casino einrichtete. Die Story erinnert an so manche Immobiliengr\u00f6\u00dfen von heute.<\/em><br><em>Nicht uninteressant sind die regelm\u00e4\u00dfigen Besuche Mozarts in der <strong>Freimaurerloge<\/strong> \u201eZur wahren Eintracht\u201c, wo sich besonders viele K\u00fcnstler versammelten. Ein Logenbruder war auch <strong>Angelo Soliman<\/strong>. Als prominenter Schwarzer, damals Mohr genannt, erlangte er durch seinen Tod traurige Ber\u00fchmtheit: Kaiser Franz II. lie\u00df ihn von dem Bildhauer Franz Thaler abh\u00e4uten und ausstopfen. Bis 1848 konnte man ihn in der Naturalien-Sammlung des Kaisers mitten unter Wasserschweinen und seltenen V\u00f6geln bewundern.<\/em><br><em>Lebendig und pointiert l\u00e4sst Elisabeth \u2013 Joe Harriet das Leben Mozarts inmitten der Wiener Gesellschaft, von reichlichem Bildmaterial begleitet, entstehen. Der schmale Band sticht angenehm aus den oft schwer lesbaren, allzu wissenschaftlichen B\u00fcchern \u00fcber Mozart heraus. Eine gute Medizin gegen Corona\u00fcberdruss! Die Autorin wird \u2013 sobald es coronabedingt m\u00f6glich ist \u2013 zu Mozarts St\u00e4tten f\u00fchren .<\/em><br><em>Dieser Doppelnutzen macht das Buch besonders attraktiv: Einerseits erlebt man die zehn letzten Lebensjahre Mozarts direkt vor Ort nach, andrerseits sind solche Apercus \u00fcber die Wiener Gesellschaft auch nicht uninteressant.<\/em><br><em>Also den Frust \u00fcber die ewig gleichen Spazierwege vergessen und auf Mozarts Spuren mit dem Buch in der Hand losziehen.<\/em><br>Silvia Matras<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dichtung und WahrheitWas Sie schon immer \u00fcber Mozart wissen wolltenMit Mozarts Hund Gaukerl vom ersten bis zum letzten Auftritt in Wien von Elisabeth-Joe Harriet erschienen 2006 \/ 3. Auflage 2021 | Hardcover, 140 Seiten\u20ac 16,50 | ISBN 978-3-9502031-4-1 Warum denn noch ein Mozart-Buch, bitte? 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